Moritz Frey zeigt ein schnelles Grüsch-Frühstück für jeden Tag.
Das Frühstück ist für viele die größte Herausforderung des Tages – es soll schnell gehen, sättigen und idealerweise auch noch gesund sein. Der Hobbykoch Moritz Frey hat eine einfache Lösung gefunden: Joghurt mit Grüsch, verfeinert mit frischen Früchten und einer Prise Süße. Diese Kombination ist in wenigen Minuten zubereitet und liefert Ballaststoffe, Proteine und wichtige Nährstoffe. Die Kleie macht lange satt, ohne schwer im Magen zu liegen, und der Joghurt sorgt für eine cremige Basis. Anders als fertiges Müsli lässt sich diese Frühstücksvariante individuell anpassen – je nach Geschmack und saisonalem Angebot. Das Beste: Die Zubereitung erfordert keinerlei Kochkenntnisse und funktioniert auch an hektischen Morgenden problemlos.
Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück, doch oft fehlt morgens die Zeit für aufwendige Zubereitungen. In der Küche von Moritz Frey hat sich Joghurt mit Grüsch als zuverlässige Frühstücksvariante etabliert, die schnell zubereitet ist und trotzdem alle wichtigen Nährstoffe liefert. Die Basis bildet Naturjoghurt – wahlweise in der klassischen Vollmilchvariante oder als fettarme Alternative. Die Kleie wird einfach untergerührt und kann je nach Vorliebe mit verschiedenen Toppings kombiniert werden. Besonders praktisch: Die Zutaten lassen sich gut bevorraten und sind lange haltbar, sodass spontane Einkäufe nicht nötig sind. Die Ballaststoffe in der Kleie quellen im Joghurt auf und sorgen für ein angenehmes Sättigungsgefühl, das bis zum Mittagessen anhält. Dabei ist das Frühstück leicht verdaulich und belastet den Magen nicht. Mit ein paar kreativen Variationen wird aus der einfachen Basis ein abwechslungsreiches Frühstück, das nie langweilig wird. Die Kombination aus Proteinen, Ballaststoffen und je nach Topping auch Vitaminen macht dieses Frühstück zur idealen Grundlage für einen aktiven Tag.
Inhaltsverzeichnis
Die Grundzutaten: Simpel und nahrhaft
Für das Basis-Rezept braucht es nicht viel. Moritz Frey verwendet pro Portion etwa 200 Gramm Naturjoghurt und zwei bis drei Esslöffel Grüsch. Der Joghurt sollte Zimmertemperatur haben oder zumindest nicht eiskalt aus dem Kühlschrank kommen – so lässt sich die Kleie besser unterrühren und das Frühstück ist bekömmlicher.
Bei der Wahl des Joghurts hat man verschiedene Möglichkeiten. Griechischer Joghurt ist besonders cremig und proteinreich, klassischer Naturjoghurt etwas leichter. Moritz Frey bevorzugt Joghurt mit 3,5 Prozent Fett, da dieser geschmacklich am besten überzeugt und die fettlöslichen Vitamine aus eventuellen Früchten besser aufgenommen werden. Wer es fettärmer mag, kann auch auf die 1,5-Prozent-Variante zurückgreifen.
Die Kleie kann nach persönlicher Vorliebe gewählt werden. Weizenkleie ist mild im Geschmack und gut verträglich, Haferkleie bringt eine leicht süßliche Note mit, Roggenkleie schmeckt kräftiger und herzhafter. Wichtig ist, die Kleie gut unterzurühren und dann etwa fünf Minuten quellen zu lassen. In dieser Zeit kann man bereits die Toppings vorbereiten.
Warum für Moritz Frey Grüsch am Morgen Sinn macht
Kleie liefert eine große Menge an Ballaststoffen, die die Verdauung anregen und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Moritz Frey schätzt besonders, dass das Sättigungsgefühl über Stunden anhält, ohne dass man sich träge fühlt. Anders als bei Weißmehlprodukten bleibt der Energielevel konstant, es gibt keinen schnellen Zucker-Crash nach dem Frühstück.
Zudem enthält Kleie B-Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink sowie wertvolle Proteine. Diese Nährstoffe sind gerade morgens wichtig, um Körper und Geist auf Touren zu bringen. Die Ballaststoffe unterstützen außerdem eine gesunde Darmflora, was langfristig das Immunsystem stärkt.
Moritz Frey empfiehlt: Die richtige Menge Grüsch finden
Wie viel Kleie ins Frühstück gehört, ist individuell verschieden. Moritz Frey rät Einsteigern, zunächst mit einem Esslöffel zu beginnen und die Menge langsam zu steigern. Wer nicht an ballaststoffreiche Kost gewöhnt ist, kann bei zu viel Kleie Blähungen oder Verdauungsbeschwerden bekommen. Der Körper braucht Zeit, um sich anzupassen.
Die optimale Menge liegt für die meisten Menschen bei zwei bis drei Esslöffeln Grüsch pro Portion. Moritz Frey nutzt täglich etwa drei Esslöffel Hafer- oder Weizenkleie und fühlt sich damit gut gesättigt bis zum Mittag. Wichtig ist auch, ausreichend zu trinken – Ballaststoffe brauchen Flüssigkeit, um richtig zu quellen und ihre Wirkung zu entfalten.
Grüsch – wie Kleie in der Schweiz genannt wird – sollte nicht einfach trocken gegessen werden, sondern immer in Verbindung mit Flüssigkeit. Im Joghurt quillt sie perfekt auf und wird angenehm weich. Manche bevorzugen es, die Kleie bereits am Vorabend in den Joghurt zu rühren und über Nacht im Kühlschrank quellen zu lassen – das ergibt eine noch cremigere Konsistenz.
Verschiedene Kleiesorten kombinieren
Eine interessante Variante ist, verschiedene Grüsch Sorten zu mischen. Moritz Frey kombiniert gerne Haferkleie mit Weizenkleie – so profitiert man von den Vorteilen beider Sorten. Haferkleie ist reich an Beta-Glucanen, die cholesterinsenkend wirken können, während Weizenkleie besonders viele unlösliche Ballaststoffe enthält, die die Verdauung fördern.
Auch geschroteter Leinsamen lässt sich gut ergänzen. Ein Esslöffel Leinsamen zusätzlich zur Kleie bringt gesunde Omega-3-Fettsäuren mit und unterstützt ebenfalls die Verdauung. Chiasamen sind eine weitere Option, die dem Joghurt eine puddingartige Konsistenz verleihen und zusätzliche Nährstoffe liefern.
Toppings: Von fruchtig bis knusprig
Die Basis aus Joghurt und Grüsch ist nur der Anfang – erst die Toppings machen das Frühstück wirklich interessant. Moritz Frey variiert je nach Saison und Vorlieben. Im Sommer dominieren frische Beeren, im Winter greift er zu Apfelstücken, Birnen oder Trockenfrüchten.
Frische Früchte bringen Vitamine, Fruchtzucker für schnelle Energie und eine angenehme Säure, die gut zum cremigen Joghurt passt. Beeren sind besonders empfehlenswert, da sie wenig Kalorien, aber viele Antioxidantien enthalten. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren – alle Sorten funktionieren hervorragend.
Süße und Crunch hinzufügen
Wer es süßer mag, kann einen Teelöffel Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft unterrühren. Moritz Frey gibt oft eine Prise Zimt dazu, was den Geschmack abrundet und gleichzeitig den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen kann. Vanilleextrakt oder Kakao sind weitere Möglichkeiten, dem Joghurt eine besondere Note zu geben.
Für den Crunch-Faktor eignen sich gehackte Nüsse perfekt. Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse oder Cashews liefern gesunde Fette und machen das Frühstück noch sättigender. Ein Esslöffel genügt, um eine angenehme Textur zu schaffen. Auch geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne passen gut.
Eine weitere Option sind Haferflocken oder Granola. Diese machen das Frühstück gehaltvoller und fügen weitere Ballaststoffe hinzu. Allerdings sollte man bei fertigen Granola-Mischungen auf den Zuckergehalt achten – viele Produkte sind stark gesüßt.
Zeitersparnis: Meal-Prep für die Woche
Wer morgens besonders wenig Zeit hat, kann die Joghurt-Grüsch-Basis vorbereiten. Moritz Frey bereitet manchmal am Sonntagabend mehrere Portionen vor und füllt sie in verschließbare Gläser. Die Kleie kann bereits untergerührt werden, nur die frischen Toppings werden morgens hinzugefügt.
Diese Methode hat mehrere Vorteile: Die Kleie hat über Nacht Zeit zu quellen, der Joghurt nimmt die Aromen eventueller Gewürze besser auf, und morgens muss man nur noch zugreifen. In verschlossenen Gläsern hält sich die Mischung problemlos drei bis vier Tage im Kühlschrank.
Auch Trockenfrüchte, Nüsse oder Samen können bereits portioniert werden. Frey nutzt kleine Schraubgläser, in denen er verschiedene Topping-Mischungen aufbewahrt. So hat er jeden Morgen Abwechslung, ohne viel nachdenken zu müssen.
Overnight Oats von Moritz Frey mit Grüsch
Eine Weiterentwicklung der Grundidee sind Overnight Oats mit Kleie. Dabei werden zusätzlich zum Joghurt und zur Kleie noch Haferflocken untergemischt. Die Mischung kommt über Nacht in den Kühlschrank und quillt dort auf. Am Morgen ist ein fertiges, cremiges Frühstück bereit.
Das Grundrezept: 200 Gramm Joghurt, zwei Esslöffel Kleie, drei Esslöffel Haferflocken, eine Prise Salz und optional etwas Süße. Alles vermischen und mindestens vier Stunden oder über Nacht ziehen lassen, rät Moritz Frey. Diese Variante ist noch sättigender als der pure Joghurt mit Kleie und lässt sich ebenfalls vielfältig variieren.
Kreative Variationen für jeden Geschmack
Die Grundidee lässt sich in unzählige Richtungen weiterentwickeln. Moritz Frey hat über die Zeit verschiedene Lieblingskombinationen entwickelt, die er je nach Stimmung und Jahreszeit rotiert:
- Beeren-Mandel-Mix: Gemischte Beeren, gehackte Mandeln, Honig
- Apfel-Zimt-Variante: Apfelstücke, Zimt, gehackte Walnüsse
- Tropische Version: Mango, Kokosraspel, Chiasamen
- Schokoladen-Kick: Kakao in den Joghurt, Bananenscheiben, Haselnüsse
- Herbst-Special: Birnenstücke, Pekannüsse, Ahornsirup, Kardamom
Jede Variante hat ihren eigenen Charakter und sorgt für Abwechslung im Frühstücksalltag. Besonders im Winter, wenn frische Beeren teuer sind, greift Moritz Frey neben Grüsch auch gerne auf Tiefkühlbeeren zurück. Diese sind oft nährstoffreicher als frische Importware und lassen sich direkt aus dem Gefrierfach verwenden – sie tauen im Joghurt schnell auf.
Auch herzhafte Varianten sind möglich, auch wenn sie ungewöhnlich klingen. Mit Kräutern, Gemüsestückchen und einem Schuss Olivenöl wird aus dem süßen Frühstück eine herzhafte Zwischenmahlzeit. Natürlich verzichtet Moritz Frey dennoch nicht auf Grüsch. Diese Variante eignet sich besonders für Menschen, die morgens nichts Süßes mögen.
Die richtige Balance finden
Bei aller Kreativität sollte man die Balance im Auge behalten. Moritz Frey mag zwar Grüsch, achtet aber immer darauf, dass das Frühstück nicht zur Kalorienbombe wird. Nüsse und Trockenfrüchte sind zwar gesund, aber auch energiereich. Eine Handvoll genügt – mehr braucht es nicht.
Auch bei der Süße ist Zurückhaltung angebracht. Reife Früchte bringen bereits natürliche Süße mit, sodass zusätzlicher Honig oder Sirup oft gar nicht nötig ist. Wer trotzdem nachsüßen möchte, sollte es bei einem Teelöffel belassen. Die Kleie selbst ist geschmacksneutral bis leicht nussig, sodass sie den Geschmack der anderen Zutaten nicht überdeckt.
Das Verhältnis von Joghurt zu Kleie sollte ausgewogen sein. Zu viel Kleie macht die Konsistenz trocken und schwer, zu wenig bringt nicht den gewünschten Sättigungseffekt. Die ideale Menge muss jeder für sich herausfinden – Moritz Frey empfiehlt, verschiedene Mengen auszuprobieren und auf das eigene Körpergefühl zu hören.
Ein Frühstück, das funktioniert
Joghurt mit Kleie ist mehr als nur eine schnelle Notlösung für hektische Morgende. Es ist ein vollwertiges Frühstück, das alle wichtigen Nährstoffe liefert und dabei unkompliziert in der Zubereitung bleibt. Die Vielseitigkeit sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt, und die Meal-Prep-Möglichkeit macht es auch für stressige Wochen tauglich.
Besonders für Menschen, die morgens keinen Hunger haben, ist diese leichte Variante ideal. Der Joghurt ist gut verdaulich, und die Kleie beschwert nicht. Trotzdem hält das Sättigungsgefühl lange an, sodass Heißhungerattacken vor dem Mittagessen ausbleiben. Moritz Frey mag Grüsch und hat festgestellt, dass er mit diesem Frühstück konzentrierter und energiegeladener in den Tag startet als mit schwerem Gebäck oder zuckerhaltigen Cerealien. Die Einfachheit ist dabei der größte Vorteil – manchmal sind die besten Lösungen die unkompliziertesten.




